Unverzichtbare Ziele bei Reykjavík – jenseits des Golden Circle

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Einleitung: Jenseits des Golden Circle – die Vielfalt rund um Reykjavík entdecken

Für die meisten Reisenden ist Reykjavík das Tor zur Insel: kompakte Hauptstadt, lebendige Kulturszene, gemütliche Cafés und eine aufstrebende Gastronomieszene. Doch die Insel aus Eis und Feuer offenbart ihre eindrücklichsten Schätze oft ganz in der Nähe der Stadt. Weit über den bekannten Golden Circle (Þingvellir, Geysir und Gullfoss) hinaus gibt es zahlreiche natürliche, geologische und kulturelle Erlebnisse, die sich für Tagesausflüge oder kurze Aufenthalte anbieten. Dieser allgemeine Guide konzentriert sich gezielt auf diese weniger standardisierten „Must‑Sees“ – von wenig bekannten geothermalen Lagunen bis zu von Wellen gepeitschten Vulkanhalbinseln, von ruhigen Fjorden bis hin zu Inseln mit Papageitauchern und Geschichte.

Jeder Abschnitt dieses Artikels liefert praktische und überprüfbare Informationen zur Vorbereitung Ihres Besuchs: genaue Adressen (wenn vorhanden), typische Öffnungszeiten oder Zeitfenster für den Zugang, Preise in Euro zur besseren Planung, stimmungsvolle Beschreibungen, damit Sie sich das Erlebnis vorstellen können, sowie lokale Tipps, um das Beste aus Ihrem Tag herauszuholen. Sie finden Hinweise zur Fotografie, Empfehlungen zur Ausrüstung (Kleidung, Schuhe, Schutz) und Alternativen bei wechselhaftem Wetter – denn das isländische Wetter kann einen gemütlichen Spaziergang innerhalb von fünfzehn Minuten in ein kleines Abenteuer verwandeln.

Dieser Guide ist kein festes Routenschema. Er richtet sich an neugierige Reisende, die den Touristenströmen des Golden Circle bereits begegnet sind – oder ihnen vorübergehend aus dem Weg gehen möchten. Sie entdecken hier: die Reykjanes‑Halbinsel mit ihren mondartigen Lavafeldern, den legendären schwarzen Strand bei Vík und die Klippen von Dyrhólaey, die Snæfellsnes‑Region mit dem von Jules Verne inspirierten Gletscher, den Inselarchipel der Vestmannaeyjar (Westman Islands) und seine reiche Meeresfauna sowie natürliche Thermal‑Oasen wie Reykjadalur. Jede Empfehlung enthält logistische Details (typische Öffnungszeiten, Richtpreise in Euro, Koordinaten) sowie Hinweise zur Sicherheit und zur Fotografie.

Aufbau des Artikels: Nach dieser Einleitung folgen mehrere thematische und regionale Abschnitte – jeweils ausführlich und detailliert – mit lokalen Tricks, Besuchsempfehlungen je nach Saison und Bedingungen, Übernachtungsmöglichkeiten bzw. Ausgangspunkten, wo relevant, sowie Alternativen für Selbstfahrer oder Gäste, die auf organisierte Touren angewiesen sind. Die visuellen Marker gliedern den Text an den fotogensten Stellen, damit Sie sich die Szenen vor der Abreise besser vorstellen können.

1) Reykjanes‑Halbinsel: mondartige Landschaften und geothermale Lagunen

Die Reykjanes‑Halbinsel, etwa 40–60 Minuten von Reykjavík entfernt, ist ein Schauplatz geologischer Phänomene: junge Lavafelder, heiße Quellen, Küstenklippen und ein sichtbares Netz von Verwerfungen. Diese Region, in der sich auch der internationale Flughafen Keflavík befindet, verdient mindestens einen halben Tag – besser einen ganzen, wenn Sie Wandern und Badekultur kombinieren möchten. Hier die wichtigsten Orte und praktische Details:

Blue Lagoon (Bláa Lónið)

Adresse : Norðurljósavegur 9, 240 Grindavík
Öffnungszeiten : saisonabhängig; meist 07:00–22:00; Vorabbuchung wird dringend empfohlen.
Preis : Eintritte ab ≈ 59 € pro Person (Standardticket), umfassendere Pakete 79–249 € je nach Leistungen und Uhrzeit. Die Preise schwanken mit Nachfrage und Saison.
Beschreibung : Die Blue Lagoon ist ein weltberühmter geothermischer Komplex inmitten schwarzer Lava. Das milchige Wasser, reich an Kieselsäure und Mineralien, bildet einen starken Kontrast zur basaltischen Umgebung. Das Erlebnis verbindet Entspannung, Spa‑Behandlungen und Architektur, die sich in die Landschaft einfügt. Erwarten Sie strukturierte Becken, Saunen, eine Bar im Wasser und eine Pflegelinie auf Kieselsäurebasis. Trotz des hohen Besucheraufkommens ist die Lagoon eine ausgezeichnete Möglichkeit für ein zugängliches Thermalbad in Flughafennähe.

Gunnuhver und die Verwerfung von Stóra‑Seyðisvík

Adresse : Gunnuhver Parkplatz, Reykjanesvegur 1 (Rte 41), 240 Grindavík — GPS‑Koordinaten werden oft vor Ort ausgeschildert.
Öffnungszeiten : Außengelände 24/7 zugänglich; Vorsicht ist geboten, die Bereiche sind ausgewiesen.
Preis : kostenfrei (Naturschauplätze).
Beschreibung : Das geothermische Feld von Gunnuhver dampft und brodelt, mit Schlammtümpeln und intensiven Dampfausbrüchen. Holzstege ermöglichen das sichere Nähern an aktive vulkanische Erscheinungen. Der Kontrast zwischen weißem Dampf und bunt gefärbten Felsen, teils von schwefelhaltigen Ablagerungen gelb‑grün überzogen, liefert fantastische Motive für die Fotografie. Der Wind kann stark und nach Schwefel riechend sein – bringen Sie eine winddichte Jacke mit und betreten Sie keine abgesperrten Bereiche.

Bridge between the continents und Kleifarvatn

Adresse : Bridge between continents, Reykjanesviti area, Reykjanes Peninsula, parking near road 425.
Öffnungszeiten : Freier Zugang, Außengelände 24/7.
Preis : kostenfrei.
Beschreibung : Der « Bridge Between Continents » ist eine symbolische Brücke, die eine Spalte überspannt und die Trennung zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Platte markiert. In der Nähe liegt der See Kleifarvatn (Route 42 / 425) mit mineralischen Ufern und einer fast mondartigen Atmosphäre. Sonnenuntergänge über Kleifarvatn wirken oft gespenstisch schön; nach einem Gewitter ist die Luft besonders klar und die Spiegelungen auf dem See sind beeindruckend.

2) Südküste: ikonische Wasserfälle, schwarze Strände und Gletscher

Die Ringstraße (Route 1) in Richtung Südküste ab Reykjavík führt schnell in dramatische Landschaften: mächtige Wasserfälle, vogelreiche Klippen, schwarze Strände und Gletscherzungen, die aus dem Hochland herabfließen. Die Südküste eignet sich für einen langen Tagesausflug (4–12 h je nach Stopps) oder für eine entspanntere Zweitagestour, wenn Sie Zeit haben und den Menschenmassen außerhalb der Stoßzeiten ausweichen möchten.

Seljalandsfoss und Gljúfrabúi

Adresse : Seljalandsfoss Parkplatz, Route 249 (bei Hvolsvöllur), 861 Hvolsvöllur
Öffnungszeiten : freier Zugang; Wege bei Tag und Nacht nutzbar, nachts jedoch mit Vorsicht im Dunkeln.
Preis : kostenpflichtiger Parkplatz ~ 700 ISK ≈ 4,5 € (Anhaltspunkt); der Besuch der Fälle ist meist gratis.
Beschreibung : Seljalandsfoss ist berühmt, weil man hinter dem Vorhang aus Wasser hindurchgehen kann: ein intensives Erlebnis, bei dem der Wasserfall die Umgebung wie ein Rahmen präsentiert. Nur wenige Dutzend Meter entfernt liegt der kleine Wasserfall Gljúfrabúi, der teilweise in einer Schlucht verborgen ist – eine kurze Bachwanderung führt zu dieser intimem Foto‑Perle, perfekt für Entdecker und Fotografen auf der Suche nach einem privaten Blickwinkel.

Skógafoss und das Skógar‑Museum

Adresse : Skógafoss Parkplatz, Route 1, 861 Skógar
Öffnungszeiten : Außengelände 24/7 zugänglich; Skógar Museum meist 10:00–17:00 (saisonal).
Preis : Museumseintritt ≈ 8–10 €; Kurzparkplätze oft kostenlos, freiwillige Spenden möglich.
Beschreibung : Skógafoss ist ein breiter, kraftvoller Wasserfall, der bei Sonnenschein oft von Regenbögen geziert wird. Eine Treppe führt am Wasserfall hinauf zu Aussichtspunkten und zu Wegen, die zu den Gletscherzungen im Hinterland führen. Das Skógar Museum in der Nähe vermittelt die lokale Geschichte, traditionelle Trachten und alte Torf‑Bauweisen.

Reynisfjara und Dyrhólaey (Vík)

Adresse : Reynisfjara Beach, Route 215, 871 Vík í Mýrdal ; Dyrhólaey Nature Reserve, Dyrhólaey Road, 871 Vík
Öffnungszeiten : Strände und Schutzgebiete rund um die Uhr zugänglich; manche Zufahrtswege oder Parkplätze können im Winter gesperrt sein.
Preis : kostenfrei; Parkplätze meist gratis, aber begrenzt. Sicherheitsanweisungen (wegen sogenannter « sneaker waves ») sind strikt zu beachten.
Beschreibung : Reynisfjara ist weltberühmt für seinen schwarzen Sand, die basaltischen Säulen (Reynisdrangar) und das oft aufgewühlte Meer. Dyrhólaey, ein höher gelegener Aussichtspunkt, bietet Panoramaausblicke aufs Meer und Klippen, in denen im Frühling/Sommer Papageitaucher brüten. Vorsicht an der Küste: das Meer ist tückisch und kann sehr gefährlich sein – halten Sie ausreichend Abstand.

3) Snæfellsnes‑Halbinsel: „Island im Kleinformat“ und der Snæfellsjökull

Rund 2–2,5 Stunden Fahrt von Reykjavík entfernt, vereint die Snæfellsnes‑Halbinsel viele typische isländische Landschaften auf einer relativ kleinen Landzunge: Lavafelder, steile Klippen, goldene Strände, Fischerdörfer und den vulkanischen Gletscher Snæfellsjökull, der durch Jules Verne in « Reise zum Mittelpunkt der Erde » Berühmtheit erlangt hat. Eine hervorragende, ruhigere Alternative zum Golden Circle – und ausgesprochen fotogen.

Snæfellsjökull Nationalpark und der Gletscher

Adresse : Snæfellsjökull National Park, Park Centre on Route 574, 355 Ólafsvík (allgemeine Infos)
Öffnungszeiten : Besucherzentrum saisonabhängig; Straßen und Wanderrouten 24/7 zugänglich, mit Vorsicht.
Preis : Parkzugang kostenfrei; geführte Gletscherausflüge ≈ 90–150 € pro Person (inkl. Ausrüstung).
Beschreibung : Der Nationalpark bietet Wanderungen durch Lavafelder, entlang von Klippen und Stränden. Der Gipfel des Snæfellsjökull (1.446 m) ist vergletschert und sollte nur mit einem erfahrenen Guide bestiegen werden. An klaren Tagen sind spektakuläre Ausblicke aufs Meer möglich und bei ruhigem Wetter sind sogar entfernte Inseln sichtbar. Geführte Touren beinhalten oft Transport, Steigeisen und Helm – ideal, wenn Sie einen Gletscher erleben möchten, ohne extreme Routen anzugehen.

Arnarstapi, Hellnar und die Basaltküste

Adresse : Arnarstapi Village, Route 574, 356 Snæfellsbær ; Hellnar Parkplatz nahe Route 574
Öffnungszeiten : freier Zugang, markierte Wege 24/7 begehbar.
Preis : kostenfrei.
Beschreibung : Der Küstenweg zwischen Arnarstapi und Hellnar führt entlang einer von Bögen und Basaltklippen geformten Küste, mit Säulen, Höhlen und natürlichen Bögen wie dem bekannten Gatklettur. Die Topographie begünstigt Seevogelkolonien; die Felsformationen ergeben bei goldenem Licht besonders starke Linien und Muster für die Fotografie.

4) Vestmannaeyjar‑Archipel (Westman Islands): Geschichte, Vögel und Vulkane

Der Vestmannaeyjar‑Archipel vor der Südküste ist ein spannendes Ziel für Naturliebhaber und Interessierte an jüngerer Geschichte (Vulkanausbruch auf Heimaey 1973). Per Fähre oder Flugzeug ab Landeyjahöfn bzw. Reykjavík erreichbar, bietet er eine Mischung aus Inselgeschichte, Vogelkolonien, Lavasäulen und einem unverwechselbaren maritimen Flair.

Heimaey (Hauptinsel) – Rundgang und Museum

Adresse : Vestmannaeyjar Harbour, 900 Vestmannaeyjar (Heimaey)
Öffnungszeiten : Fähren Landeyjahöfn–Vestmannaeyjar: im Sommer mehrere täglich; außerhalb der Saison variabel – informieren Sie sich bei der Reederei.
Preis : Hin‑ und Rückfahrt per Fähre Landeyjahöfn–Vestmannaeyjar ≈ 25–35 € pro Person (Zuzüglich Fahrzeugkosten); Inlandsflug ab Reykjavík ≈ 80–150 € je nach Saison.
Beschreibung : Heimaey trägt sichtbare Spuren des Ausbruchs von 1973: verschüttete Häuser, Lavaflüsse, die den Hafen umleiteten, und der Krater Eldfell, den man besteigen kann, um eine atemberaubende Panoramaansicht zu genießen. Das Eldheimar Museum (Stórhöfði 11, 900 Vestmannaeyjar) dokumentiert die Eruption und das Inselleben (Museumsöffnungszeiten etwa 10:00–18:00 im Sommer; Eintritt ≈ 12–15 €).

Tierwelt und Papageitaucher

Beobachtungsadresse : Klippen der Westman Islands, Bootstouren starten vom Vestmannaeyjar Harbour, 900 Vestmannaeyjar.
Öffnungszeiten : Vogel‑ und Robbenbeobachtungstouren per Boot sind von Juni–August am häufigsten; Abfahrten meist morgens und nachmittags, oft zwischen 09:00–17:00.
Preis : Beobachtungsfahrten per Boot ≈ 30–60 € pro Person (dauer‑ und saisonabhängig).
Beschreibung : Die Klippen beherbergen Kolonien von Papageitauchern (Puffins) und anderen Seevögeln; die Fahrten rund um die kleinen Inseln zeigen durch Erosion geformte Meeresbögen und Felsformationen. Fotografen schätzen die Kompositionen aus Vögeln, offener See und schwarzen Lavariffen. Ziehen Sie sich warm an und nehmen Sie eine wasser‑ und winddichte Jacke mit: Meeresluft ist oft feucht und stürmisch.

5) Thermaltäler und lokale Wanderungen: Reykjadalur, Hveragerði und Tagestouren

Wer eine intimere und weniger touristische Alternative zur Blue Lagoon sucht, wird Reykjadalur (das „Dampftal“) nahe dem Ort Hveragerði lieben: eine echte geothermale Oase, in der man wandert und anschließend in warmen Flussarmen badet. Ideal als halbtägiger Ausflug ab Reykjavík und bei Einheimischen sehr beliebt.

Reykjadalur Hot Springs (Hveragerði)

Adresse : Reykjadalur Trailhead, Hveragerði town, parking near Reykjadalur road (often signed), 810 Hveragerði
Öffnungszeiten : Weg rund um die Uhr begehbar; Wanderung etwa 3–4 km Hin‑ und Rückweg (1–1,5 h je nach Tempo).
Preis : kostenfrei; in der Stadt gibt es ggf. kostenpflichtige Parkplätze ≈ 400–800 ISK ≈ 2,5–5 €.
Beschreibung : Der Pfad führt über Bäche, rauchende Hügel und thermische Tümpel zu natürlichen Warmwasserbecken, in denen man baden kann. Die Wassertemperatur variiert je nach Stelle – testen Sie vorsichtig. Packen Sie Handtuch, Badebekleidung und geeignete Schuhe ein: Der Weg kann matschig und rutschig sein. Am Wochenende ist der Ort sehr beliebt; früh morgens loszugehen sichert eine ruhigere Erfahrung.

Praktische Tipps für Thermal‑Ausflüge

  • Ausrüstung : warme, winddichte Kleidung, wasserdichte Wanderschuhe, Badebekleidung und Handtuch, Proviant und Wasser.
  • Sicherheit : bleiben Sie auf markierten Wegen, betreten Sie keine fragilen Flächen und nähern Sie sich nicht nah an heiße Dampfaustritte; schlammbedeckte Bereiche und Quellen können instabil sein.
  • Saisons : im Sommer hohe Besucherzahlen; im Winter kann der Weg vereist sein – Spikes/Crampons werden empfohlen.
  • Respekt : verlassen Sie den Ort sauber; nehmen Sie Ihren Müll mit und respektieren Sie die Ruhe der Natur.

Fazit: planen, respektieren und die isländische Natur abseits der ausgetretenen Pfade genießen

Die Umgebung von Reykjavík „jenseits des Golden Circle“ zu erkunden bedeutet, sich auf eine größere Vielfalt und oft mehr Ruhe in isländischen Landschaften einzulassen. Zwischen Vulkanhalbinseln, legendären Gletschern, schwarzen Stränden, insularen Archipelen und thermalen Tälern ist die Bandbreite an Erlebnissen enorm – und sowohl als Tagesausflug als auch für kurze Aufenthalte gut erreichbar. Dieser Guide soll Ihnen konkrete und praktische Orientierung bieten: Adressen, typische Öffnungszeiten, Preise in Euro zur Budgetplanung und stimmungsvolle Beschreibungen, damit Sie das für Sie passende Programm wählen können.

Einige abschließende Hinweise :

  • Buchung : Für kostenpflichtige Attraktionen (Blue Lagoon, Fähren nach Vestmannaeyjar, Gletschertouren) sollten Sie besonders in der Hochsaison (Juni–August) frühzeitig reservieren.
  • Wetter : Folgen Sie den lokalen Wetterberichten (vedur.is) und seien Sie auf schnelle Änderungen vorbereitet – Zwiebellook, winddichte Jacke und passende Schuhe sind unerlässlich.
  • Fahren : Wenn Sie ein Auto mieten, prüfen Sie die Straßenverhältnisse (insbesondere unbefestigte F‑Roads) und schließen Sie eine passende Versicherung ab; im Winter ist ein 4×4 empfehlenswert.
  • Respekt vor der Natur : verlassen Sie die markierten Wege nicht, stören Sie keine Brutgebiete und nehmen Sie Ihren Müll mit. Die Ökosysteme sind empfindlich und benötigen Rücksichtnahme.
  • Sicherheit und Guides : Bei technisch anspruchsvollen Aktivitäten (Gletscherbesteigungen, Flussdurchquerungen, Touren in active vulkanischen Zonen) sollten Sie auf erfahrene Führer zurückgreifen – sie stellen Ausrüstung, Sicherheit und naturkundlichen Kontext bereit.

Und zuletzt: Lassen Sie Raum für das Unerwartete – oft zeigt Island seine schönsten Seiten zwischen zwei geplanten Stopps: eine Wolkenbank, die sich über einem Fjord aufreißt, ein seltener Polarfuchs am Straßenrand oder einfach der schwefelige Duft der Quellen, der an die lebendige Erde erinnert. Gute Reise und viel Entdeckerfreude rund um Reykjavík – jenseits des Golden Circle.



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